Causa Arigona, wie seht ihr das?
Auf die Gefahr hinaus, hier ein kleines Lauffeuer entzündet zu haben die Frage: Fall Arigona, wie seht ihr das? Wie würdet ihr entscheiden? Was mich bei euren "Entscheidungen" auch interessieren würde ist, was ihr beruflich bzw. schulisch macht.
Zu meiner Meinung: Der Fall ist bestimmt tragisch für die Betroffenen. Aus objektiver Sicht finde ich hat der Staat hier aber richtig gehandelt. Es wäre glaube ich nicht denkbar, welche Flut von "Drohungen" für den Fall der Abschiebung hier ein positiver Entschluß gebracht hätte.
SEHR traurig finde ich es allerdings, dass die Politik dieses Thema wieder mal benutzt um hier ins Rampenlich zu treten...traurig Gusis Ying-Yang Haltung, zu erwarten war Straches "so ists recht Haltung"...etc.
Nochmal für alle, die hier event. etwas falsch verstanden haben: Für die Betroffenen ist diese Situation bestimmt sehr tragisch und ich kann dies auch sehr gut nachvollziehen, die Entscheidung war bestimmt nicht leicht, aber ich finde alleine aus präventiver Sicht war der negative Entschluß richtig.
Zu meiner Person: Treibe europaweit als Techniker mein Unwesen.
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To find me you have to be smart......to catch me you have to be quick......to beat me...you've got to be kidding!
Jaja, die arigona.
Von daher dass ich sie eigentlich vom sehen her kenne und deshalb weiß, dass sie ein recht nettes und relativ angenehmes mädel ist, bin ich natürlich dagegen, dass sie abgeschoben werden soll. Trotzdem kann es sich der Staat nicht leisten auf so eine Erpressung (es is ja wirklich nix anderes...) anders zu reagieren als die familie trotzdem abzuschieben - sonst wären bald alle soweit...
Ich seh aber auch vollkommen ein warum die arigona sich so verhalten hat, sie hat nichts falsch gemacht. Die einzigen die etwas falsch gemacht haben sind meiner Meinung nach die Medien. Wäre das ganze etwas diskreter über die Bühne gegangen, wäre vielleicht was anderes dabei rausgekommen... Schade!
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there is nothing to it
Für mich ist das Verhalten der Republik, insbesondere das des Innenministers aber auch dasjenige des Bundeskanzlers indiskutabel. Mag sein, daß die Entscheidung rechtlich korrekt war. Aber: ein Verfahren, welches über Jahre hinweg zu keinem zählbaren Ergebnis führt, ist ein Armutszeugnis für die Verwaltung.
Für mich bleibt der schale nachgeschmack, daß wir einen überforderten - sowohl fachlich wie menschlich - Innenminister ertragen müssen, sowie einen Bundeskanzler, der offenbar unfähig ist, seine Ansichten durchzusetzen. Also können weiterhin all diejenigen regieren, die am liebsten alle ausländer abschieben würden.
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Denn alles was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht.
Was die allerwenigsten (inkl. unserer Regierung) zu wissen scheinen: Laut EU-Recht darf man dableiben, sobald man es geschafft hat, 5 Jahre nicht abgeschoben zu werden. Dieses EU-Recht ist in Österreich allerdings (noch) nicht umgesetzt worden. Wenn die Arigona allerdings beim EUGh Klage einreichen würde, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass sie eine Aufenthaltserlaubnis bekommen würde. Manchmal wird mir die EU richtig sympathisch....
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"Vor allem bewahrt Euch stets die Fähigkeit, jede Ungerechtigkeit, die irgendwo auf der Welt begangen wird, aufs Tiefste zu empfinden. " Che Guevara
Also ich kann nicht verstehen wieso alle so viel Mitleid haben, ich bin wirklich nicht rassistisch oder so aber man kann nicht jeden rein lassen sonst werden wir auch ein armes Land. Ihre Familie ist nunmal illegal gekommen also Pech gehabt, wären sie nicht (nach dem Krieg wo eh keine Gefahr mehr war!!!) illegal gekommen gäbs jetzt keine Probleme mit dem Verlust des Umfeldes.
Allerdings muss ich auch sagen das die Behörden diese Alylanträge etwas schneller bearbeiten könnten, so würden sich solche Fälle auch vermeiden lassen.
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Vita non optanda, optanda sunt vivanda!
Lustig bei solchen Themen ist, dass Wortmeldungen aus einer gewissen Ecke fast immer wortwörtlich so beginnen: "Ich bin nicht rassistisch, aber..." Wenn ich meine Meinung vertreten will, tue ich das, auch wenn ich rassistisch, frauenfeindlich oä sein soll...
Das gilt auch für den Tschad-Einsatz der EU: Wenn die Flüchtlinge nicht zu uns kommen sollen/dürfen, müssen sie eben vor Ort geschützt werden. Nichts zu tun geht nicht.
Damit kommen wir zum Thema Menschenhandel: Wenn es den Afrikanern/Osteuropäern auf legalem Wege unmöglich gemacht wird, in die EU zu kommen, werden halt illegale Wege (Menschenhandel) beschritten.
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"Vor allem bewahrt Euch stets die Fähigkeit, jede Ungerechtigkeit, die irgendwo auf der Welt begangen wird, aufs Tiefste zu empfinden. " Che Guevara













Ich möcht mich da gar nicht so direkt äußern bei der Sache, weils sicher dringernde Probleme gibt.
Aber was soll ma sagen? Eine absolute Frechheit das, dass Asylverfahren immer noch so lang dauert, dann passieren genau solche Dramen, mal ganz abgesehen davon das verdammt noch mal jeder der hier wohnen will, das auch dürfen sollte. Wie hinterfotzig ist das eigentlich das wir uns wenn holen wenn wir sie als Arbeitskraft brauchen, aber dann auf einmal wählerisch werden wenns uns dann gut genug geht. Sama die Schweiz, oder was?
Wird sich aber wohl kaum ändern solang die Bonzen regiern. Wlaschek und Porsche-Piech, die würd ich gern abschieben, Geld bleibt aber da, haben sie sich schließlich nicht selbst erarbeitet.